NORMAN SINN

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Kategorie: News (Seite 1 von 2)

Sich ein Bild von der Welt machen

Nachdem ich mit Viva con Agua, der Welthungerhilfe, Clueso, Max Herre und Tim Neuhaus in Äthiopien war, habe ich es immer noch nicht geschafft alle meine Eindrücke niederzuschreiben. Für die gemachten Erfahrungen bin ich jedoch sehr dankbar und freue mich, am 16.07.16, zur Millerntor-Gallery nach Hamburg zu fahren. Dort treffen alle Beteiligten der Äthiopien-Reise für ein Konzert zusammen. Sogar Samuel Yirga kommt rüber geflogen, um mit uns den in Adis Abeba entstanden Track zu spielen. Kommt also zahlreich…

Beste Grüße

Norman Sinn

Aus aktuellem Anlass

 

 

Ich bin erlegen meiner Lage,
überlag’re alte Pfade,
bin aktuell, wie die Geschichte,
die ich trage.
Schichte unter mir
Erzählung vergangener Tage,
die ich begrabe;
Jeden Blick darauf versage.
Schlage mich zwischen Wohnscheiben,
vorbei an Obsthain’,
in jede Himmelsrichtung,
glänze nachts von Mondschein;
Mach’ an manchen Ecken Halt,
gestalt’ mir ’n Bild, ohne Vorbehalt,
verhalt’ mich still, bis der letzte Ton verhallt.
Dringt aus Wohnungen Streit,
zieh’ ich vorbei,
lieg’ für den, dem es reicht,
als Fluchtweg bereit;
Verbinde Städte
wie Länder,
fortwährend, im Spiel der Zeit.
Bin ich der Weg,
auf dem Ihr euer Ziel erreicht?
Für Einen, der wenig läuft,
bin ich oft viel zu weit,
es fällt schwer,
so weit zu geh’n,
ein mancher zielt vorbei:
Für den, der seinem Ich nicht folgt,
wär’s besser, er bleibt;
Wer seinen Kurs nicht kennt,
verrennt sich in Ort und Zeit.

Zu meinen Seiten
gab es schon viele Fassaden,
es gab ’ne Zeit,
da lagen Menschen erfrierend im Graben,
sie wollten einen Ander’n,
als mich, zum Führer haben,
schon spazierten Soldaten
auf mir ihre Kriegsparaden.
Die im Krieg nicht starben,
sprachen ihr Bedauern aus,
ich sah, wie sich alle
die Hände zum Frieden gaben,
kurze Zeit später
ließ man auf mir ’ne Mauer bauen
und hörte die eine-,
zur ander’n Seite „ Drüben“ sagen.
Mir ist nicht bekannt,
von welchem Punkt ich entstand,
der Punkt war wohl der,
dass ich Punkte verband;
Es zogen Jahrzehnte
des Verstummens ins Land,
bis keiner mehr
Antworten für diesen Unsinn erfand.
Nun führe ich wieder,
beinah’
grenzenlos weit,
den Menschen auf mir,
vielleicht bis ans Ende der Zeit:
Für den, der mich durchschaut,
halt’ ich Erkenntnis bereit,
für den unwissenden Rest,
bleib’ ich ein endloser Kreis.

// die Straße

Die „Sicht der Dinge“

Es ist soweit. In Zusammenarbeit mit dem Grafiker Paul Jokisch, entstand dieser feine Auszug meines Schreibens. Und um eine Brücke zur Musik zu schlagen liegt dem Buch außerdem eine Cd bei. Auf ihr gibt es eine Livesession, mit neuinterpretierten Liedern von mir, zu hören. Wer sich eines dieser Exemplare sichern möchte, der wird hier fündig:

http://www.zughafenshop.de/zughafen_de/norman-sinn-1/normann-sinn-sicht-der-dinge.html

Und so sieht das Teil aus.

Einen Guten Rutsch und schönes Neujahr

 

Gestern war ich dumm,
heute weiß ich mehr.
Und doch werde ich morgen wieder
der Dumme von gestern sein.

 

Ein erster Auszug aus dem noch unveröffentlichten Gedichtband…
In diesem Sinne, Alles Gute und auf bald.

Euer Norman Sinn

Schönes Fest und frohen Jahreswechsel

Ein Frohes Fest und ein paar Tage der Gelassenheit, das wünsch ich Euch. Um die befremdliche Zeit des Nichtstuns zu überbrücken, habe ich für Euch ein Kleinod hervorgekramt. Zum Teil noch mit DV Kamera gefilmt und von Steer M vor zig Jahren zusammengeschnitten, ist i hope eigentlich ehr was fürs Archiv. Aber zu Weihnachten gehts ja nicht ums Bling Bling…in diesem Sinne, schöne Tage, einen Guten Rutsch und auf Kommendes.

Euer Norman Sinn